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Ein Stück Schwäbische Alb
20.04.2017

Geschichte der Albwasserversorgung

Vortrag Geschichte der Albwasserversorgung am Freitag, den 28.April, 19.30 Uhr im Konventbau des ZfP Zwiefalten

 

Im Februar 1871 ging die 1. Wasserversorgungsgruppe, die Albgruppe VIII, in Betrieb, eine Pionierleistung der besonderen Art. Heute wird uns gutes Trinkwasser rund um die Uhr ins Haus geliefert. So ist schwer nachzuvollzie­hen, was es für die Bewohner der knochentrockenen Alb bedeutete, als Wasser aus den Tälern hoch­gepumpt wurde und aus den Hähnen der Häuser floss. Seinerzeit entstanden innerhalb von 10 Jahren die ersten neun Wasserversorgungs­gruppen nahezu flächendecken auf der "rauhen Alb".

Im Vortrag wird auf für den technisch interessierten Laien allgemein verständliche Art  erläutert, wie es dazu kam, und insbesondere wie die technischen Probleme mit den damaligen Möglichkeiten bewältigt worden sind. Es werden die geo-/ hydrologischen Bedingungen der Schwäbischen Alb geschil­dert und der Zustand der Wasserversorgung vor 1870 beschrieben.

An Hand alter Pläne und verbliebener Bauwerke wird die Planung und bauliche Ausführung nachvollzogen. Ebenso wird der Männer der ersten Stunde gedacht. Die Wasserversorgungsanlage für die Schwäbische Alb hatte große landesweite Auswirkung: Dem Beispiel der Albgruppen folgten später viele Städte und Gemeinden. So gilt Baden-Württemberg heute als das klassische Land der Gruppenwasserversor­gungen.

Der Referent, Bauingenieur Winfried Müller aus Kirchheim/Teck war Leiter der Technischen Werksbetreuung bei der Vedewa (Vereinigung der Wasserversorgungsverbände und Gemeinden mit Wasserwerke). Seine umfassenden technischen Kenntnisse zum Thema Wasserversorgung und zu deren geschichtlichen Entwicklung sind Schwerpunkte seiner zahlreichen Publikationen, Abhandlungen und Vorträgen.

Unkostenbeitrag 3,-€

1.Pumpwerk der Albwasserversorgungsgruppe VII in Zwiefalten

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