toggle menu Gastgeberverzeichnis
Ein Stück Schwäbische Alb
Freizeittipps

Wandertour des Monats

Unterwegs auf dem GrenzgängerWeg

Verwitterte Steine am Wegrand zeigen sie noch, die Grenze, die rund 200 Jahre lang die Territorien von Württemberg und Preußen voneinander trennte. Der als Qualitätswanderweg ausgezeichnete GrenzgängerWeg führt direkt an dieser Grenze entlang und verbindet die Historie der Region mit der unvergleichlichen Natur der Schwäbischen Alb. Er ist ein Rundweg, der die Bärenhöhle mit einbezieht und in seinem südlichen Teil an und auf der ehemaligen Württembergisch-Hohenzollerischen Grenze verläuft. Auch heute noch findet sich im Verlauf einerseits die Grenze zwischen den Landkreisen Reutlingen und Zollernalb, aber auch eine religiöse und sprachliche Grenze: 

Das ehemals württembergische Gebiet ist evangelisch, das hohenzollerische Gebiet katholisch. Viele Geschichten gibt es rund um diese Grenze zu erzählen, die das Leben der Menschen vor Ort zwei Jahrhunderte lang prägte. Es galten nicht nur unterschiedliche Gesetze, sondern auch auf kürzeste Distanz zwischen den Dörfern unterschiedliche Maßeinheiten und Währungen, was den Handel  erschwerte und komplizierte Umrechnungen erforderte. Eine Heirat zwischen den Dörfern war ofmals ausgeschlossen. Der GrenzgängerWeg begleitet mit wunderbaren Aussichten (teils bis zu den Alpen), abwechslungsreichem Verlauf durch Wälder, über Wiesen und Felder diese geschichtlichen Themen. Machen Sie sich auf die Suche und entdecken Sie Grenzsteine, Geschichten und Geheimnisse!