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Ein Stück Schwäbische Alb
Ruine

Burgruine Bichishausen

Die sehr gut erhaltene und baulich gesicherte Anlage des 13.-16. Jahrhunderts ist ein schönes Beispiel für eine Schildmauerburg des späten Mittelalters.

Eine solche besonders hohe und starke Mauer sicherte diese Burg eines Zweigs der Herren von Gundelfingen zur Bergseite hin. Bei Sanierungsarbeiten durch den Landkreis Reutlingen 1973/74 konnten überdies die Reste eines qualitätvollen Buckelquaderbergfrieds der Stauferzeit aufgedeckt werden. Die Anlage kann bequem in wenigen Gehminuten vom Ort aus erreicht werden. Eine Orientierungstafel informiert über die Geschichte der frei begehbaren Feste, die erstmals 1296 in den Schriftquellen erscheint.

In der barocken Pfarrkirche Bichishausens St. Gallus hat sich das Epitaph mit heraldischer Ahnenprobe des letzten Burgherren und seiner Gattin erhalten: Heinrich Treisch von Buttlar, einst kaiserlicher Rat und Teilnehmer an den Türkenkriegen, fand im stillen Lautertal 1541 seine letzte Ruhe. Seine Frau Anna, geborene Truchsessin von Ringingen, starb 1545. Danach gelangte die Burg auf dem Erbweg an das Haus Fürstenberg. Dessen Farben blau-weiß-rot zieren neben dem württembergischen schwarz-gelb heute das Buswartehäuschen an der Lautertalstraße, das so an die alte Landesgrenze erinnert und keineswegs, wie man meinen könnte, etwas mit Frankreich zu tun hat!

Kontakt

Burgruine Bichishausen

Telefon: 07381/182-145

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