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Ein Stück Schwäbische Alb
Ruine

Burgruine Hohengundelfingen

Münsingen

Den klangvollsten Namen besitzt der südlichste Münsinger Stadtteil. Die 1105 erstmals genannten Herren von Gundelfingen gehörten dem Hochadel an und spielten bis zu ihrem Aussterben im 16. Jahrhunderts immer wieder eine wichtige Rolle in der Geschichte des Landes.

Gleich zwei Burgen haben sich hier erhalten. In Privatbesitz und nur von außen zu besichtigen ist die auf dem Schloßberg gelegene Burg Niedergundelfingen mit der barocken Burgkapelle St. Michael. Auf der anderen Talseite thront hoch über der Lauter der Hohengundelfingen mit dem mächtigen, über 10 m hohen Buckelquaderbergfried der Stauferzeit. Hohengundelfingen war sicher nicht die älteste und damit die Stammburg des berühmten Geschlechts, doch erscheint sie heute als imposanteste der mittelalterlichen Adelsburgen im Lautertal. Auch nach ihrem schrittweisen Verfall ab dem 14./15. Jahrhundert wurde sie immer wieder bewohnt, angeblich auch von den Mönchen des Klosters Zwiefalten bei den Bauernkriegsunruhen 1525.
Die Anlage wurde 1949-1965 durch den Ulmer Fabrikanten Hans Römer ausgegraben und saniert und befindet sich heute im Besitz der Dorothea-Römer-Stiftung.

Die Burg ist frei zugänglich und bietet einen herrlichen Rundblick über das Lautertal und die benachbarten Festen Hohenhundersingen, Niedergundelfingen und Derneck.

Der Burgladen am Hohengundelfinger Weg in Gundelfingen bietet Informationen zur Burggeschichte, lokale Produkte und Souvenirs. Das Burgmuseum organisiert individuelle Führungen.
Weitere Informationen: www.hohengundelfingen.de

Kontakt

Burgruine Hohengundelfingen
72525 Münsingen
Telefon: 07381/182-145
http://www.hohengundelfingen.de

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