Mythos Schwäbische Alb

Siegfried Guggenberger

  • Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer für die Mittlere Schwäbische Alb (BANU)
  • TrÜP-Guide für den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen
  • Biosphärenbotschafterin für die Schwäbische Alb
  • Gästeführer für Streuobstwiesen im Bundesverband der Gästeführer in Deutschland (BVGD)

TrÜP-Touren:

Wander- und Bustouren

Themenschwerpunkte:
1) Pflanzenwelt: Wälder
2) Tierwelt: Schäferei, Landwirtschaft, Forst, Jagd
3) Geologie
4) Archäologie
5) Geschichte: Landschafts- und Kulturgeschichte

Schwerpunktregionen:

1) Nordost: Turm Waldgreut, Turm Lindequist, Hofgut Achenbuch, Hofgut Bäumlersburg, Hofgut Ludwigshöhe, Kalkofen Ludwigshöhe, Exerzierübungsplatz Mehlbaum, Fernmeldeunterstand, Fliegerstation Felde, Poststraße, BeobachtungsbunkerBeobachtungsbunker

2) Nordwest: Turm Hursch, Hofgut Schorrstall, Brucktal, Zielbedienunterstand, Schießbahn Nummer 12

3) Südwest: Gruorn, Vogelbeobachtungsstation, Gefechtsstand Gänsewag, Gänsewag, Friedhof Gänsewag, Altes Lager, Poststraße, Fernmeldeturm Gonio, Friedhof Hörnle, Standort-Schießanlage

4) Südost: Turm Heroldstatt, Turm Reinhardt, Hofgut Heroldstetten, Turm Lenne, Turm Seeckt, Turm Falkenhausen, Fesselballon-Übungsgelände, Turm Sternenberg, Remontedepot, Turm Magolsheim


Lieblingstour:

1) Sommertour
Die Wanderung im Nordwest-Abschnitt hat einen hohen Waldanteil und ist so im Sommer sehr schön. Dabei könnten das Brucktal und die halboffene Graslandschaft auf dem Sprengplatz Reisach gegensätzlicher nicht sein. Holzwirtschaft und Schafbeweidung prägen hier die Landschaft. Auch ein Highlight ist der Sprengplatz mit seinem schneckenartig geformten Schutzwall und dem Schutzbunker. Dort fand die Sprengausbildung der Pioniere statt.

2) Herbsttour
Die Wanderung im Südost-Abschnitt beginnt in Magolsheim. Auf der Tour besucht man einen ehemaligen Beobachtungsturm und das Häseltal. Das ist ein einmaliges Trockental und typisch für die Schwäbische Alb.

Insider-Tipps für die Tour:

Man sollte generell die Jahreszeiten beachten, da nicht alle Tourengebiete alles zu jeder Jahreszeit zu bieten haben. Es gibt einige Zugangsbeschränkungen während der Brutzeit der Vögel und im Sommer sollte man nicht gerade den ganzen Tag in der offenen Landschaft ohne jeden Schatten wandern müssen. Am besten lassen Sie sich von der Tourist Info oder ihrem TrÜP-Guide beraten.

Ab Mitte Mai 2021 befindet sich eine Eselherde (20 – 40 Tiere) auf dem Platz, die nur bei einer Wanderung besichtigt werden kann. Dazu biete ich 2 öffentliche Fixtouren an und natürlich kann man diese neue Tour als Gruppe auch buchen. Es ist eine leichte Tour, die auch für Kinder und Jugendliche geeignet ist. Bei dieser spannenden Wanderung erfährt man alles über die Hintergründe dieses Vogelschutzprojektes, das der Wiederansiedlung des Steinschmätzers dienen soll. Besucht werden auch der 40m hohe Aussichststurm Hursch und eine Vogelbeobachtungsstation. Ab August kann man dann sogar noch den Bunker Hartenberg besuchen. Von dort wurden die Panzerziele am Trailfinger Kopf bewegt.

Möchte man einen guten Überblick über den gesamten Platz bekommen, würde sich eine geführte Bustour anbieten. Bei den Wanderungen kann man nur einen kleinen Ausschnitt kennenlernen, dafür aber umso intensiver.

Als echten Insidertipp würde ich das Häseltal bezeichnen, da man nur mit einer geführten Tour überhaupt erst dorthin kommt. Da der Weg von oben hinunter in das Trockental führt, hat man eine einmalige Perspektive in das Tal, die schon so manchen Landschaftsfotografen begeistert hat.

Das Brucktal ist besonders im Frühjahr und Sommer zu empfehlen wegen seiner vielfältigen Pflanzenwelt. Es gehört zu einer Kernzone des Biosphärengebietes Schwäbische Alb , darf aber betreten werden. Die Schluchtwälder links und rechts sind Alleinstellungsmerkmale des Biosphärengebietes und sind für sich schon sehenwert.

Was macht den ehemaligen Truppenübungsplatz besonders?

Die weite, parkähnliche Landschaft mit ihrer Stille ist eine wohltuende Abwechslung zu der von intensiver Landwirtschaft, dem Verkehr und der Besiedlung geprägten Albhochfläche. In weiten Teilen sah die Alb so aus wie man sie heute auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz erleben kann.

Dazu kommt die Tatsache dass auf dem Platz auch ein Stück weit europäische Geschichte in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts stattfand. Der Platz blieb ja von den beiden Weltkriegen und den Geschehnissen nicht verschont.


Was zeichnet Sie als TrÜP-Guide aus?
Aufgewachsen am nördlichen Rand der Schwäbischen Alb, bin ich schon immer in meiner Freizeit als Wanderführer im jetzigen Biosphärengebiet unterwegs gewesen und nach der Öffnung des Platzes natürlich auch dort. Wie die meisten Wehrpflichtigen aus dem Einzugsgebiet der Schwäbischen Alb habe ich einen guten Teil meines Militärdienstes bei Übungen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz verbracht.

Meine Zielgruppe ist das allgemeine Publikum, das sich für unsere Natur- und Kulturlandschaft, die Fauna und Flora und Heimatgeschichte mit Schwerpunkt Platzgeschichte interessiert.

Ich mache Bus- und Wandertouren und freue mich immer wieder, wenn ich meinem Publikum diese einmalige Umgebung näher bringen kann.

Beschreibung

Mit dem zertifizierten Natur-, Landschafts- und Gästeführer können Sie den ehemaligen Truppenübungsplatz auf eine spannende Art und Weise und aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen. Mit seinem Know-How und seiner Leidenschaft für den Platz führt er Sie zu den schönsten Ecken und bringt Ihnen die Natur- und Kulturlandschaft, Fauna und Flora und Heimatgeschichte näher.

  • Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer für die Mittlere Schwäbische Alb (BANU)
  • TrÜP-Guide für den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen
  • Biosphärenbotschafterin für die Schwäbische Alb
  • Gästeführer für Streuobstwiesen im Bundesverband der Gästeführer in Deutschland (BVGD)

TrÜP-Touren:

Wander- und Bustouren

Themenschwerpunkte:
1) Pflanzenwelt: Wälder
2) Tierwelt: Schäferei, Landwirtschaft, Forst, Jagd
3) Geologie
4) Archäologie
5) Geschichte: Landschafts- und Kulturgeschichte

Schwerpunktregionen:

1) Nordost: Turm Waldgreut, Turm Lindequist, Hofgut Achenbuch, Hofgut Bäumlersburg, Hofgut Ludwigshöhe, Kalkofen Ludwigshöhe, Exerzierübungsplatz Mehlbaum, Fernmeldeunterstand, Fliegerstation Felde, Poststraße, BeobachtungsbunkerBeobachtungsbunker

2) Nordwest: Turm Hursch, Hofgut Schorrstall, Brucktal, Zielbedienunterstand, Schießbahn Nummer 12

3) Südwest: Gruorn, Vogelbeobachtungsstation, Gefechtsstand Gänsewag, Gänsewag, Friedhof Gänsewag, Altes Lager, Poststraße, Fernmeldeturm Gonio, Friedhof Hörnle, Standort-Schießanlage

4) Südost: Turm Heroldstatt, Turm Reinhardt, Hofgut Heroldstetten, Turm Lenne, Turm Seeckt, Turm Falkenhausen, Fesselballon-Übungsgelände, Turm Sternenberg, Remontedepot, Turm Magolsheim


Lieblingstour:

1) Sommertour
Die Wanderung im Nordwest-Abschnitt hat einen hohen Waldanteil und ist so im Sommer sehr schön. Dabei könnten das Brucktal und die halboffene Graslandschaft auf dem Sprengplatz Reisach gegensätzlicher nicht sein. Holzwirtschaft und Schafbeweidung prägen hier die Landschaft. Auch ein Highlight ist der Sprengplatz mit seinem schneckenartig geformten Schutzwall und dem Schutzbunker. Dort fand die Sprengausbildung der Pioniere statt.

2) Herbsttour
Die Wanderung im Südost-Abschnitt beginnt in Magolsheim. Auf der Tour besucht man einen ehemaligen Beobachtungsturm und das Häseltal. Das ist ein einmaliges Trockental und typisch für die Schwäbische Alb.

Insider-Tipps für die Tour:

Man sollte generell die Jahreszeiten beachten, da nicht alle Tourengebiete alles zu jeder Jahreszeit zu bieten haben. Es gibt einige Zugangsbeschränkungen während der Brutzeit der Vögel und im Sommer sollte man nicht gerade den ganzen Tag in der offenen Landschaft ohne jeden Schatten wandern müssen. Am besten lassen Sie sich von der Tourist Info oder ihrem TrÜP-Guide beraten.

Ab Mitte Mai 2021 befindet sich eine Eselherde (20 – 40 Tiere) auf dem Platz, die nur bei einer Wanderung besichtigt werden kann. Dazu biete ich 2 öffentliche Fixtouren an und natürlich kann man diese neue Tour als Gruppe auch buchen. Es ist eine leichte Tour, die auch für Kinder und Jugendliche geeignet ist. Bei dieser spannenden Wanderung erfährt man alles über die Hintergründe dieses Vogelschutzprojektes, das der Wiederansiedlung des Steinschmätzers dienen soll. Besucht werden auch der 40m hohe Aussichststurm Hursch und eine Vogelbeobachtungsstation. Ab August kann man dann sogar noch den Bunker Hartenberg besuchen. Von dort wurden die Panzerziele am Trailfinger Kopf bewegt.

Möchte man einen guten Überblick über den gesamten Platz bekommen, würde sich eine geführte Bustour anbieten. Bei den Wanderungen kann man nur einen kleinen Ausschnitt kennenlernen, dafür aber umso intensiver.

Als echten Insidertipp würde ich das Häseltal bezeichnen, da man nur mit einer geführten Tour überhaupt erst dorthin kommt. Da der Weg von oben hinunter in das Trockental führt, hat man eine einmalige Perspektive in das Tal, die schon so manchen Landschaftsfotografen begeistert hat.

Das Brucktal ist besonders im Frühjahr und Sommer zu empfehlen wegen seiner vielfältigen Pflanzenwelt. Es gehört zu einer Kernzone des Biosphärengebietes Schwäbische Alb , darf aber betreten werden. Die Schluchtwälder links und rechts sind Alleinstellungsmerkmale des Biosphärengebietes und sind für sich schon sehenwert.

Was macht den ehemaligen Truppenübungsplatz besonders?

Die weite, parkähnliche Landschaft mit ihrer Stille ist eine wohltuende Abwechslung zu der von intensiver Landwirtschaft, dem Verkehr und der Besiedlung geprägten Albhochfläche. In weiten Teilen sah die Alb so aus wie man sie heute auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz erleben kann.

Dazu kommt die Tatsache dass auf dem Platz auch ein Stück weit europäische Geschichte in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts stattfand. Der Platz blieb ja von den beiden Weltkriegen und den Geschehnissen nicht verschont.


Was zeichnet Sie als TrÜP-Guide aus?
Aufgewachsen am nördlichen Rand der Schwäbischen Alb, bin ich schon immer in meiner Freizeit als Wanderführer im jetzigen Biosphärengebiet unterwegs gewesen und nach der Öffnung des Platzes natürlich auch dort. Wie die meisten Wehrpflichtigen aus dem Einzugsgebiet der Schwäbischen Alb habe ich einen guten Teil meines Militärdienstes bei Übungen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz verbracht.

Meine Zielgruppe ist das allgemeine Publikum, das sich für unsere Natur- und Kulturlandschaft, die Fauna und Flora und Heimatgeschichte mit Schwerpunkt Platzgeschichte interessiert.

Ich mache Bus- und Wandertouren und freue mich immer wieder, wenn ich meinem Publikum diese einmalige Umgebung näher bringen kann.

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+49 7021 571101

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Anschrift

Siegfried Guggenberger

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Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb im Landkreis Reutlingen e.V.
Bismarckstraße 21, 72574 Bad Urach

Telefon +49 7125 15060-0, info@mythos-alb.de