24.06.2020

Alle Wanderwege der »hochgehberge« zertifiziert

© hochgehberge Foto: Angela Hammer

Biosphärengebiet Schwäbische Alb: Die Wandermarke »hochgehberge« erfreut sich schon jetzt großer Beliebtheit.

Bereits in den vergangenen Monaten konnten die noch fehlenden Premiumwanderwege »hochgehadelt«, »hochgehtürmt«, »hochgehträumt« und »hochgehpilgert« erfolgreich zertifiziert werden. Nun erhielt auch die letzte zur Zertifizierung ausstehende Tour »hochgehblickt« ihr Zertifikat. Somit sind nun alle, der insgesamt 21 Prädikatswanderwege »hochgehberge« in und um das Biosphärengebiet Schwäbische Alb komplett.

Der Name »hochgehberge« steht für ausgezeichnete Wanderwege im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Unter dem Motto „hoch gehen um runter zu kommen“ werden Gäste zum Entspannen und Erholen in beeindruckender Landschaft eingeladen. Die Prädikatswanderwege eröffnen facettenreiche Zugänge zu der besonderen Kulturlandschaft des Biosphärengebiets mit ihrer artenreichen Tier-und Pflanzenwelt.

Ob Burgen, Schlösser, Aussichtsplattformen, Felsformationen, Flusstäler oder Wiesen und Wälder: das Wegenetz der "hochgehberge" bietet auf Längen zwischen vier und 14 Kilometern - je nach Kondition und Vorliebe - verschiedene Möglichkeiten. Abgerundet wird das Angebot durch zahlreiche Direktvermarkter und Gasthöfe, die unterwegs zur Verkostung von regionalen Spezialitäten und Erzeugnissen einladen.

Die zertifizierten Rundwanderwege der »hochgehberge« können in beide Richtungen begangen werden. Die Wegeführung ist durch Wegweiser und Markierungsplaketten gekennzeichnet. Am Start jeder Tour gibt es eine Portaltafel mit Hinweisen zum Wegeverlauf, Höhenprofil und Wissenswertes zum Wanderweg. Durch eine naturnahe Wegeführung mit geringen Asphaltanteil, sowie einem abwechslungsreichen Landschaftsbild und der optimalen Beschilderung, wurde die Auszeichnung vom Deutschen Wanderinstitut oder vom Wanderverband erreicht.

Das Kooperationsprojekt

Hinter der Wandermarke »hochgehberge« stehen 19 Kommunen der Landkreise Esslingen und Reutlingen, die Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb e.V. sowie das Land Baden-Württemberg, vertreten durch die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Alle haben sich gemeinsam zu einer Marketing-kooperation zusammengeschlossen und bei der Konzeption und Realisierung der »hochgehberge« mitgewirkt.

Die Koordination der gemeinsamen Tätigkeiten läuft über die Geschäftsstelle hochgehberge, die im Landratsamt Esslingen untergebracht ist.

Die neuen Wege im Überblick

»hochgehadelt«, Bissingen an der Teck, Lenningen, Owen

Dieser rund 13 km lange Premiumwanderweg führt durch traditionelle Kulturlandschaft mit Steuobstwiesen und Schafweiden, vorbei an historischen Kulturdenkmälern wie der Burg Teck und der Ruine Rauber, zu einmaligen Aussichtspunkten und Felsvorsprüngen mit Blick über das Albvorland, die Kaiserberge und die Steilhänge des Albtraufs.

»hochgehtürmt«, Pfullingen

Seinen Namen hat der »hochgehtürmt« vom Schönbergturm erhalten, von dem man während der 9,4 km langen Wanderung einen beeindruckenden Ausblick auf die Alblandschaft genießen kann. Entlang der Pfullinger Wanne wartet eine artenreiche Blütenpracht und auch der Wackerstein ist ein spektakuläres Highlight auf der Wandertour.

»hochgehträumt«, Lichtenstein

Der rund 11 km lange Premiumwanderweg »hochgehträumt« führt nicht nur zum Mächenschloss Lichtenstein, sondern auch zur Ruine Alt-Lichtenstein. Unterwegs warten außerdem weite Wildblumenwiesen, Wälder und sagenhafte Blicke über die Täler. An einer der schönsten Tropfsteinhöhlen Süddeutschlands – der Nebelhöhle – sollte man nicht vorbeigehen, ohne dieser auch einen Besuch abzustatten. 

»hochgehpilgert«, Zwiefalten

Wer auf dem 13,2 km langen »hochgehpilgert« wandert, kann nicht nur die einzige mit dem Boot befahrbare Wasserhöhle Deutschlands –die Wimsener Höhle - erleben, sondern auch das spätbarocke Münster in Zwiefalten besichtigen.

»hochgehblickt«, Nürtingen

Entlang von Kleingärten, Wiesen und durch den Bauernwald führt der 9 km lange Qualitätsweg »hochgehblickt« nicht nur zu einer Alpakafarm, sondern bietet auch tolle Panorama-Ausblicke auf den Albtrauf. Als kulturhistorisches Highlight präsentiert sich die Villa Rustica, ein 2000 Jahre alter Römischer Gutshof.

Weitere Informationen unter: www.hochgehberge.de

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