Mythos Schwäbische Alb
26.02.2019

Erste Frühlingsboten auf der Mittleren Schwäbischen Alb – die Märzenbecher blühen

Ein sicheres Zeichen für den nahenden Frühling ist das Erblühen der Märzenbecher auf der Mittleren Schwäbischen Alb. Eine Wanderung durch den Wald, in der noch frischen Frühlingsluft, zu den wunderschönen Teppichen der blühenden Frühlingsblume aus der Familie der Amaryllisgewächse ist ein großartiges Erlebnis.

Ab Februar, wenn die Schneefelder noch die karge Schönheit der Schwäbische Alb bedecken sprießen die Märzenbecher bereits aus der Erde. Ihre Blüten öffnen sich dann mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen und Tagen des Jahres. Die Pflanze, die auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten steht, darf nicht am Naturstandort ausgegraben werden und ist streng geschützt.

Die Märzenbecher blühen bereits im Schweiftal an einem sonniger Hang und im Glastal. Hier sind die Blüten nicht geöffnet, da der Hang schattig und teilweise mit Schnee bedeckt ist. Bitte achtsam gehen, der Weg ist  teilweise noch glatt!

Im Wolfstal, einem Seitental vom Großen Lautertal nahe Hayingen, ist dieses blühende Spektakel zu bewundern. Interessierte Besucher fahren nach Lauterach und biegen in der Ortsmitte ab Richtung Wolfstal. Parkmöglichkeiten bieten sich am Informationszentrum Lauterach oder direkt am Wanderparkplatz Wolfstal.

In Sonnenbühl kann die Märzenbecherblüte am Waldrand unterhalb der Burgruine Hohengenkingen besucht werden. Im Schlosshaldenweg und Bienlochweg.