Mythos Schwäbische Alb
07.02.2012

Naturschauspiel Bad Uracher Wasserfall

Bei den derzeitigen Minusgraden bleiben viele Mensche lieber in der warmen Wohnung, als sich die eisigen Temperaturen um die Nase ziehen zu lassen. Doch es gibt Anlässe, für welche man dieses Wagnis eingehen sollte. Das Naturschauspiel Bad Uracher Wasserfall gehört definitiv dazu.

Die tiefen Temperaturen der letzten Tage haben Wirkung gezeigt. Am letzten Wochenende zog es viele Menschen nach Bad Urach, um auf einem kleinen Spaziergang sich einen Höhepunkt des Winters anzusehen. Ein Ereignis welches es nicht jedes Jahr gibt, denn der Bad Uracher Wasserfall präsentiert sich derzeit im schönsten eisigen Gewand. Er lässt es sich zwar nach wie vor nicht nehmen seine 37 Meter und etliche Kaskaden in die Tiefe zu stürzen, aber er tut dieses über und neben den abenteuerlichsten Eiskreationen. Ein großer Teil des Wasserfalls ist gefroren und scheint den Wasserfall für die Ewigkeit festhalten zu wollen. Nur ein kleiner Teil des Wassers scheint sich dem noch entziehen zu können. Und so präsentiert sich dem Betrachter eine bizarre Wand aus Eis und Fels.

Kein Wunder, dass es so viele Menschen dorthin zieht. „Nicht nur am Wochenende, auch heute an einem normalen Nachmittag unter der Woche waren viele Naturliebhaber und Fotografen vor Ort. Wir freuen uns natürlich, dass sich der Winter bei uns in solch einer faszinierenden Form zeigt“, sagt Torsten Clement, Amtsleiter für Tourismus, Kultur und Stadtmarketing.

Den Uracher Wasserfall erreicht man nach einem ca. halbstündigen Spaziergang von der Bahnhaltestelle Kurzentrum bzw. dem Wanderparkplatz P23 am Ortseingang aus Richtung Metzingen kommend. Weitere Parkplätze gibt es am Kurzentrum. Der geschotterte Spazierweg geht idyllisch entlang des Brühlbaches durch das Maisental. Der Weg vom Fuß des Wasserfalls hoch zum Kopf bei der Wasserfallhütte ist stellenweise stark vereist. Sehr gutes Schuhwerk und ein sicherer Tritt sind hier zwingend notwendig. Aber auch bereits von unten hat man einen guten Blick auf das Naturschauspiel.

Ansprechpartner: Frauke Daemgen, Telefon 07125 9432-12, daemgen@badurach.de

 

Datum

07.02.2012