Öffentliche Führung im Heimatmuseum - Der Markteid und die Reutlinger Reformationsgeschichte
Mit dem reformatorischen "Markteid" 1524 verpflichteten die Reutlinger Bürger sich selbst und ihre Stadtregierung darauf, an ihrem Prediger Matthäus Alber festzuhalten und beim "wahren Gotteswort" zu bleiben. Erst 2,5 Jahre zuvor war Alber Pfarrer an der Marienkirche geworden und hatte begonnen, im Lutherischen Sinne zu predigen. Damit begann die Reformation in der Reichsstadt. Aber wie sah die kirchliche Situation in Reutlingen zu diesem Zeitpunkt aus? Wie lief der Reformationsprozess ab und was waren die Folgen für die Menschen in der Stadt? Spannende Einblicke in die Reutlinger Kirchengeschichte gibt Dr. Astrid Wendt im Rahmen der Veranstaltungsreihe "500 Jahre Markteid" am Sonntag, 5.5. um 11.15 Uhr bei einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung des Heimatmuseums. Der Eintritt kostet 2,- €.
