Mythos Schwäbische Alb
09.07.2026

Schönbergturm öffnet wieder

EPS-Bekämpfung, Foto: Stadt Pfullingen

Schwerpunkte des Eichenprozessionsspinners in und um Pfullingen bekämpft.

Seit einigen Wochen ist der Bereich um den Schönbergturm nicht mehr zugänglich gewesen. Grund dafür: Ein starker Befall durch den Eichenprozessionsspinner. Auch an anderen Stellen in der Stadt sowie im Außenbereich gab es derartige Schwerpunkte, markiert durch gelbe Warnschilder und teilweise mit Absperrungen versehen. Nachdem man den Raupen einige Zeit geben musste, um zu wachsen und sich in ihren Nestern zusammenzufinden – erst dort kann man sie durch Absaugen wieder effektiv bekämpfen – hat der städtische Bauhof in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma in den zurückliegenden Tagen tatkräftige Arbeit geleistet und die bekannten Schwerpunkte des Eichenprozessionsspinners entschärft.

Im Zentrum standen dabei befallene Bäume im Stadtgebiet, insbesondere in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Spielplätzen sowie an öffentlichen Flächen und stark frequentierten Wegen. Anschließend wurden auch die betroffenen Eichen am Schönbergturm, am Tannenwaldparkplatz und am Ortsrand Ahlsberg in Angriff genommen. Die Bekämpfung der weit über 100 Eichenprozessionsspinner-Nester begann dabei für die Arbeiter teilweise um 4:00 Uhr frühmorgens.

Die gute Nachricht lautet demnach, dass die meisten Sperrungen aufgehoben werden können und ganz besonders der Schönbergturm und sein umliegender Aufenthaltsbereich wieder betreten werden dürfen. Die Absperrungen werden am Freitagnachmittag gegen 16:00 Uhr entfernt – das Kiosk am Schönbergturm kann damit schon ab diesem Wochenende an seinen Stammplatz im Turm zurückkehren.

Dennoch: Eine 100-prozentige Entwarnung kann es nicht geben, da selbst nach dem Absaugen der Tiere ihre Gifthärchen noch rund um die Bäume verteilt bleiben und vom Wind weitergetragen werden können. Dazu kommt, dass an einzelnen Stellen, die noch nicht bekämpft werden können, weiterhin Warnschilder zu finden sein werden, um deren Berücksichtigung die Stadt dringend bittet. Auch an den genannten Schwerpunkten, die nun bekämpft wurden, bleiben die Warnhinweise mit Blick auf das Restrisiko durch bereits verteilte Härchen vorsorglich angebracht.

Datum

09.07.2026