Mythos Schwäbische Alb
16.12.2022

Siedlungswerk spendet 15.000 Euro für Naturschutzmaßnahme auf Metzinger Streuobstwiese

Bei der symbolischen Scheckübergabe, © Siedlungswerk

Streuobstwiesen sind wahre Hotspots der biologischen Vielfalt und besitzen eine große kulturelle Bedeutung. Deutschlandweit sind diese wertvollen Kulturlandschaften stark gefährdet, doch mit dem stetigen Rückgang dieser traditionellen Form des Obstanbaus schwindet auch der wertvolle Bestand an Tieren und Pflanzen. Die Siedlungswerk GmbH mit Hauptsitz in Stuttgart und weitere sechs Geschäftsstellen in der Region Baden-Württemberg spendet 15.000 Euro an die Nationale Naturlandschaften e.V. für die Errichtung einer Trockenmauer auf einer Metzinger Streuobstwiese.

Das Landschaftsbild im von der UNESCO ausgezeichneten Biosphärengebiet Schwäbische Alb im Herzen Baden-Württembergs ist vielerorts noch stark geprägt von zahlreichen Streuobstwiesen. Um diesen Lebensraum von über 5.000 Tier- und Pflanzenarten auch für die Zukunft zu bewahren, sind große Anstrengungen notwendig.

Hier führen die Nationalen Naturlandschaften e.V. mehrere zertifizierte Naturschutzprojekte auf Streuobstwiesenflächen durch, deren Ziel es ist, eine naturschutzfachliche Aufwertung der Projektflächen zur Förderung der biologischen Vielfalt zu erzielen. Ergänzend zu den Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen, wie beispielsweise zweischürige Mahd, Obstbaumschnitte oder Entbuschungen, wird durch die Spende der Siedlungswerk GmbH an Nationale Naturlandschaften die Errichtung einer Trockenmauer auf einer Streuobstwiesenfläche finanziert.

Ziel ist die Erhöhung der Biodiversität auf der Streuobstwiese. Trockenmauern sind kulturelle Relikte, die die Streuobstwiesen um wichtige Lebensraumstrukturen für viele wärmeliebende Insekten sowie Reptilien bereichern. Gerade die sonnigen Mauerritzen bieten diesen und anderen Tieren zahlreiche Nischen und Versteckmöglichkeiten.

Der Scheck in Höhe von 15.000 Euro wurde am 15. Dezember 2022 von Siegfried Apfel, Geschäftsführung Siedlungswerk GmbH an Achim Nagel, Leiter der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, überreicht, der den symbolischen Scheck stellvertretend für Nationale Naturschlandschaften entgegennimmt. Die Maßnahme wird in der Umsetzung begleitet durch den Verein Schwäbisches Streuobstparadies e.V. und findet die Unterstützung des Flächeneigentümers Alexander Haag. 

 

Datum

16.12.2022