Mythos Schwäbische Alb
09.11.2021

Verkauf der traditionellen Streuobstsorten geht in die letzte Runde

Brettacher, Foto: Walter Hartmann

Die letzten Lieferungen mit leckeren Winteräpfeln treffen in den Märkten ein.

Der Verein Schwäbisches Streuobstparadies e.V. freut sich auf die Auslieferung der traditioneller Apfelsorten wie Brettacher und Glockenapfel.

Die Sorte Brettacher wurde 1908 in Brettach bei Heilbronn entdeckt. Das Fruchtfleisch dieses Winterapfels ist sehr saftig. Bei Vollreife schmeckt der Apfel leicht würzig mit einer erfrischenden Säure. Verwendet werden kann der Brettacher als Tafel-, Wirtschafts- , Saft- und Mostapfel. Der Apfel kann sofort gegessen und gut gelagert werden. Nach der Lagerung entfaltet der Brettacher sein volles Aroma.

Die Herkunft des Glockenapfels ist unklar. Das Aroma ist säuerlich-erfrischend. Der Glockenapfel ist ein Tafel- und Backapfel, der sehr gut gelagert werden kann. Das volle Aroma dieses Winterapfels entsteht erst durch die Lagerung.

So vielseitig wie das Streuobstparadies, so sind auch seine Apfelsorten. Insgesamt 25 verschiedene wurden hiervon im Laufe des Projektes „Alte Sorten im Einzelhandel“ in ausgewählten Märkten der Region angeboten. Das Obst stammt aus dem Vereinsgebiet des Schwäbischen Streuobstparadieses und kommt auf kurzen Wegen direkt von der Obstwiese zum Verbraucher. Mit dem Kauf und Verzehr der Äpfel wird so ein direkter Beitrag zum Erhalt der landschaftsprägenden Streuobstwiesen geleistet!  

In folgenden sind die Winteräpfel zu finden:

  • EDEKA Hacker in Weil im Schönbuch, Waldenbuch, Altdorf und Grafenau-Döffingen
  • EDEKA Möck in Reutlingen-Hohbuch, Reutlingen-Betzenried und Gomaringen
  • EDEKA Koch-Märkte in Rosenfeld, Balingen, Bisingen und Meßstetten
  • EDEKA Koch in Schömberg
  • Edeka Kuhn in Balingen-Heselwangen und Balingen-Frommern sowie
  • EDEKA Gebauer in Gööpingen,Geislingen und Filderstadt-Bonlanden

Informationen zum Projekt und eine Übersicht über die teilnehmenden Märkte sind auch auf der Webseite des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies zu finden. www.streuobstparadies.de/Geniessen/Alte-Sorten-im-Supermarkt

Der Verein Schwäbisches Streuobstparadies e.V.

Die Streuobstwiesen zwischen Alb und Neckar bilden mit rund 26.000 ha eine der größten zusammenhängenden Streuobstlandschaften Europas. Die 1,5 Millionen Obstbäume im Schwäbischen Streuobstparadies sind zu jeder Jahreszeit ein besonderer Genuss. Die jahrhundertealte Landschaft Streuobstwiese ist darüber hinaus ein besonderer Kulturschatz und verfügt über eine enorme Vielzahl an Brennereien und Mostereien, Lehrpfaden, Obstfesten, spannende Museen u.v.m.. Darüber hinaus prägen Streuobstwiesen unsere Landschaft und sind Lebensraum für über 5.000 Tier- und Pflanzenarten und Naherholungsgebiet für Jung und Alt.  

Annähernd 300 Akteure aus den Landkreisen Böblingen, Göppingen, Esslingen, Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis haben sich im Verein Schwäbisches Streuobstparadies e.V. zusammengeschlossen, mit dem Ziel diesen Schatz zu erhalten und zu vermarkten. Die Geschäftsstelle des Vereins befindet sich in Bad Urach.

Kontakt:

Schwäbisches Streuobstparadies e.V., Bismarckstraße 21, 72574 Bad Urach,

e-mail: kontakt@streuobstparadies.de

 

Datum

09.11.2021

Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb im Landkreis Reutlingen e.V.
Bismarckstraße 21, 72574 Bad Urach

Telefon +49 7125 15060-0, info@mythos-alb.de