Württembergische Philharmonie gibt mit weiteren Reutlinger Kulturschaffenden „Konzert der Hoffnung“
„Gemeinsam statt einsam“ lautet das Motto des „Konzerts der Hoffnung“, das die Württembergische Philharmonie Reutlingen (WPR) unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Keck am 26. März 2021 um 20:15 Uhr zusammen mit weiteren Reutlinger Kulturschaffenden präsentieren wird.
Das Besondere: Das Konzert wird ausschließlich online im Livestream aus der Stadthalle Reutlingen übertragen. Kooperationspartner sind die Stadt Reutlingen und der Reutlinger Generalanzeiger.
Geboten wird ein buntes musikalisch-literarisches Programm, an dem neben der WPR die Musikschule Reutlingen, das Theater Reutlingen die Tonne sowie selbstständige Künstlerinnen und Künstler mitwirken. Mit dabei sind Hanna Herrlich und Heiner Kondschak (Singer-Songwriter), The Melikas (Pop), Jan Jerlitschka (Altus), Daniel Tille und David Liske vom Theater Reutlingen Die Tonne (Rezitation), Kinder des Projekts "Bühne frei!" (Tanz), Constance Dada (Moderation) und Johannes Klumpp (Musikalische Leitung).
Das Konzert wird auf www.wuerttembergische-philharmonie.de abrufbar sein.
„Dieses Projekt zeigt, wie eng die Reutlinger Musik- und Kulturschaffenden zusammenarbeiten“, zeigte sich Oberbürgermeister Thomas Keck auf der Pressekonferenz zur Veranstaltung begeistert von der Idee. „Die Kultur- und Veranstaltungsbranche ist sehr vom Lockdown betroffen. Das Konzert soll Hoffnung auf bessere Zeiten machen.“
Ideengeber für das Online-Konzert ist WPR-Intendant Cornelius Grube. Sein Ziel: Die gut vernetzte Reutlinger Kulturszene gemeinsam einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. „Mit dem Konzert soll an all diejenigen gedacht werden, die unter der Pandemie zu leiden haben“, so Grube. Zudem wolle man sich für den Rückhalt in der Bevölkerung und die Treue des Publikums in Zeiten der Pandemie bedanken.
Reutlingens Kulturamtsleiterin Anke Bächtiger lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit Cornelius Grube bei der gemeinsamen Planung des Events. „Wir wollen mit dem Streaming-Konzert möglichst viele Menschen erreichen“, so Bächtiger.
Auch Karin Hurle von der Musikschule Reutlingen war sofort von der Idee begeistert, als die Anfrage von der WPR kam. Streaming-Konzerte seien für sie ein Zukunftsmodell, das neue Chancen ermögliche.
Als Vertreter der selbstständigen Kulturschaffenden wird Heiner Kondschak gemeinsam mit Hanna Herrlich beim Konzert dabei sein. Für ihn ist der Auftritt eine der seltenen Gelegenheit, sich in Zeiten der Pandemie mit seiner Musik zu präsentieren.
Unterstützt wird das Konzert der Hoffnung von der Kreissparkasse Reutlingen. Joana Pape, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, bezeichnete das Projekt als tolles Zeichen für das Gemeinschaftsgefühl.
Um das Konzert Hygiene-konform umzusetzen, werden die Künstlerinnen und Künstler auf drei verschiedenen Bühnen in der Stadthalle auftreten und dabei von Kamerateams gefilmt. Alle Mitwirkenden sollen zudem im Vorfeld einen Corona-Schnelltest erhalten.
