„Das Paradies brennt!“ – von November bis Mai entführen Brennereien in die Welt der Edeldestillate
Im Winter ist nichts los auf den Streuobstwiesen? Im Gegenteil: Es geht wieder heiß her im Schwäbischen Streuobstparadies. Während die Streuobstbäume reglos in Wind, Regen und Schnee ausharren und auf den Frühling warten, zischt, blubbert und brodelt es bei den Brennern im Streuobstparadies. In mühevoller Handarbeit wird den reifen Früchten im Brennkessel der Geist der Streuobstwiesen entlockt.
Auch dieses Jahr entführen zahlreiche Brenner unter dem Motto „Das Paradies brennt!“ wieder mit flammender Leidenschaft in die Welt der Edeldestillate und machen auf die urschwäbische Tradition und Wissenschaft der Brennkunst aufmerksam. Zahlreiche Brennereien wirken mit über 30 Veranstaltungen mit und laden dazu ein, über die Schulter und auch in`s Glas zu schauen.
„Mit dieser Veranstaltungsreihe möchten wir auf die schwäbischen Streuobstwiesen aufmerksam machen und für die edlen, hochprozentigen Tropfen der Brennereien begeistern“, erläutert Maria Schropp, die Geschäftsführerin des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies.
Die Auftaktveranstaltung findet am 12. November 2015 ab 16.00 Uhr in der Brennscheuer Straße in Dettingen/Erms statt. Um 17 Uhr werden der Erste Landesbeamte des Landkreises Reutlingen, Hans-Jürgen Stede, und der Bürgermeister der Gemeinde Dettingen an der Erms, Michael Hillert die „Flamme der Begeisterung“ in olympischer Manier an die mitwirkenden Brennereien aus dem Streuobstparadies feierlich weitergegeben.
Danach stellt Manuel Straßer ein brandneues Produkt vor: den BIRNOH. Ein landesweites Kooperationsprojekt, initiiert von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb und den beiden ehemaligen PLENUM-Regionen Heckengäu und Allgäu.
Dieser Birnen-Aperitif wird von ausgewählten Brennereien und Mostereien nach einem einheitlichen Verfahren hergestellt und jener BIRNOH-Gilde gehört auch Brenner Manuel Straßer an. Das Projekt wurde vom Biosphärengebiet Schwäbische Alb maßgeblich gefördert und unterstützt.
Im Anschluss haben die Gäste die Gelegenheit, in der aufwendig renovierten und restaurierten Brennscheuer – einem ehemaligen Heubarrn – den Abend gemütlich ausklingen zu lassen und Leckereien aus der Küche der Brennscheuer zu genießen.
Bis zum Frühjahr folgen dann zahlreiche weitere Veranstaltungen rund um das Thema Streuobst und Brennkessel. Genauere Informationen sind auf der Internetseite des Streuobstparadieses unter www.streuobstparadies.de zu finden. Ein Flyer mit der Terminübersicht liegt zudem in den Rathäusern, Tourist-Informationen und bei den beteiligten Brennereien aus. Und aufgepasst: bei zahlreichen Veranstaltungen bekommen die Besucher gegen Vorlage des Veranstaltungsflyers ein kleines Schmankerl, wie z.B. Rabatt beim Kauf der Produkte, eine Gratis-Verkostung und vieles mehr! Auch hier gelangen Sie zum Flyer!



