Mythos Schwäbische Alb
07.04.2015

Das „Hohenloher Streichquartett / Klavierquintett" eröffnet am 25. April 2015 um 19 Uhr 30 die Reihe „Konzerte in der Prälatur“

Titel des Abends: Gipfelwerke der Kammermusik - jedes Konzert ein Fest!

Unter diesem Motto spielt das Hohenloher Streichquartett seit mehr als 20 Jahren in Deutschland, Italien und Frankreich. Dabei stellen sich die 4 Künstler der Faszination, die sich aus dem perfekten harmonischen Zusammenwirken von vier Streichern ergibt. Spielfreude, Leidenschaft, Hingabe, freigelegte Emotionen , sowie der Wille, die tieferen Schichten der gespielten Stücke freizulegen ist Ziel, Anspruch und attestierte Realität des Ensembles. Durch das Eintauchen in die eigentliche Aussage der Werke hinterlassen die Konzerte des Hohenloher Streichquartetts stets nachhaltige emotionale Eindrücke.

Magdalena Kautter / Erste Geige
Dietrich Schütz / Zweite Geige
Wolfgang Hermann- Kautter / Bratsche
Jörg Baier / Cello


Zu Robert Schumanns Klavierquintett Es-Dur
Am Konzertabend werden 2 Perlen der Kammermusik im Prälatursaal mit seiner hervorragenden Akustik erklingen. Spannendes Bindeglied beider Stücke mag die Tatsache darstellen, dass es beiden Komponisten gelang, in kurzer Zeit hintereinander mehrere herrliche, großartige Werke der Streicherkammermusik zu erschaffen.
So gelang es Robert Schumann im Juni/Juli des Jahres 1842 innerhalb von nur 7 Wochen drei bedeutende Streichquartette zu komponieren. Und in diese, von glücklicher Inspiration geprägten Phase hinein, gelang es ihm dann im September/Oktober desselben Jahres, eine Komposition für Klavier und Streichquartett, das Klavierquintett in Es-Dur zu, erschaffen.
Es lag für ihn insofern nahe, den ihm als eigentlichem Pianisten so vertrauten Klavierklang mit den nun gewonnenen Erfahrungen im Umgang mit dem Streichersatz zu verbinden. Darüber hinaus bot es ihm Gelegenheit, für seine Frau Clara, vorzügliche Konzertpianistin der Zeit, ein Werk zu schreiben, in dem diese im Rahmen eines Kammermusikwerkes brillieren konnte.


Zu Franz Schuberts Quartett in d-Moll, „Der Tod und das Mädchen“
Auch Schubert schrieb nur wenige Jahre vor seinem frühen Tod (1828) im Alter von 31 Jahren in rascher Folge drei große Streichquartett- Kompositionen, das Quartett in a-Moll, das heute erklingende in d-Moll und sein letztes in G-Dur.
Den Beinamen zu diesem Werk verdankt es seinem 2. Satz, einem Variationssatz (Andante con Moto) über Schuberts bereits im Jahr 1817 komponiertes Lied desselben Namens mit einem Text von Matthias Claudius.
So muss man dieses Quartett als ein Stück sehen, das sich in seinen 4 Sätzen mit allen Facetten des Themas Tod auseinandersetzt. Trauer, Verzweiflung, in Jenseitiges weisende Passagen, aber auch Stellen des Trosts, ja seliger Welt- Entrücktheit werden zu hören sein, bevor das Werk mit der Stretta des Schlusssatzes in einem wilden Totentanz endet.

Karten können direkt bei der Kreissparkasse Zwiefalten erworben werden oder per Email bei info@geschichtsverein-zwiefalten.de oder fernmündlich unter 07373-915134 (abends) reserviert werden.
Die Karten liegen an der Abendkasse für Sie bereit.

Eintritt:
Vorverkauf und Abendkasse 20 €
Schüler und Studenten 10 €
Mitglieder des Geschichtsvereins Zwiefalten ermäßigt 16 €
Karten können direkt bei der Kreissparkasse Zwiefalten abgeholt werden oder reserviert werden unter info@geschichtsverein-zwiefalten.de oder telefonisch unter 07373-915134

Der Eingang zur Prälatur befindet sich rechts neben dem Hauptportal des Zwiefalter Münsters.


Quelle: Vereinigung von Freunden der Geschichte Zwiefaltens, seines Münsters und Klosters e.V.
(Geschichtsverein Zwiefalten),Tel: 07373 915134

Datum

07.04.2015